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25
Juli
2019

Bistumskommunikation digital

Manche Beiträge sind in einem Intranet besser aufgehoben als im Internet. Dieser Artikel zum Beispiel. Dabei enthält er keinerlei sensible Informationen. Es ist nur so, dass dieser Beitrag die meisten Menschen, die sich auf unserer offiziellen Bistums-Webseite tummeln, nur wenig interessieren dürfte. Für ein internes Publikum aus Ehren- und Hauptamtlichen im Erzbistum Paderborn – also für Sie – sollte die Geschichte aber so interessant sein, dass Sie weiterlesen.

Sie erhalten einen Überblick über unsere digitale Kommunikationsstrategie und unsere digitale Kommunikationslandschaft, wie sie zum Libori-Fest 2019 in Betrieb ging. Sie erfahren, welche Ziele wir in unserer Kommunikation verfolgen, was es mit dem neuen Bistumsportal auf sich hat und wie die übrigen Kommunikationsbausteine funktionieren. Außerdem lesen Sie, wie Sie unser neues Wir-Portal, die Info-Plattform für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, nutzen und mit Ihren eigenen Inhalten ausbauen können, und wie Sie sich im Social Intranet „Viadesk“ mit anderen Haupt- und Ehrenamtlichen vernetzen und Ihre Projekte besser und schneller umsetzen können. Klingt interessant? Dann lesen Sie bitte weiter!

In die weite Welt hinein
Neue Strategie für die digitale externe Kommunikation

Oberstes Ziel der externen Kommunikation des Erzbistums Paderborn ist es, Menschen über die Themen, Inhalte und Angebote der katholischen Kirche im Erzbistum zu informieren.

Dabei spielen digitale Medien eine wichtige Rolle. Dass sich die Menschen auch über Inhalte des Glaubens immer weniger in klassischen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Radio und TV informieren und im Gegenzug verstärkt Informationsangebote im Netz nutzen, ist im Jahr 2019 bereits deutlich spürbar. Nach Angaben der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie ist der Anteil der Onliner in Deutschland im Jahr 2018 erstmals auf über 90 Prozent gestiegen. Drei Viertel der Bevölkerung gehen täglich ins Netz. Die Nutzerinnen und Nutzer suchen Informationen nach ihren Präferenzen und dabei differenziert nach Kanälen und Plattformen.

Um sich kurz über das Weltgeschehen und das persönliche Netzwerk zu informieren, genügt ein Blick auf Twitter oder Facebook. Vertiefte Informationen in Form von Hintergrundberichten und interessanten Reportagen gibt es auf Medienseiten oder auf Informationsportalen. Schöne Bilder sind auf Instagram zu finden, wer Videos und Tutorials anschauen will, wird auf YouTube fündig.

Schon aus dieser Kurzanalyse lässt sich einiges für die Kommunikationsarbeit der Kirche ableiten. Wer heute mit seinen Botschaften die Menschen erreichen möchte, muss mehr tun, als Pressemeldungen zu erstellen und die eigene Website mit Inhalten zu füllen. Die Menschen erwarten bei der Nutzung digitaler Inhalte, dass diese auf den jeweiligen Kanal und auf ihre Interessen und Bedürfnisse maßgeschneidert sind. Für einen Sender von Informationen bedeutet dies die Notwendigkeit, souverän die zur Verfügung stehenden Kanäle zu bespielen und dabei die gesamte Bandbreite der journalistischen Darstellungsformen abzudecken, vom kurzen Post in sozialen Medien bis hin zur Lesegeschichte und zum Video auf der eigenen Internetseite. Das wirkt sich natürlich auch auf die Organisation der Kommunikationsarbeit aus: Aus einer auf die klassischen Medien ausgerichteten Pressestelle muss ein multidisziplinäres Kommunikationsteam erwachsen, das die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer systematisch erfasst und kirchliche Themen und Angebote medienübergreifend und zielgruppengerecht aufbereitet und ausspielt.

Für den inneren Kreis
Neue Strategie für die digitale interne Kommunikation

Die externe Kommunikation des Erzbistums Paderborn wendet sich an die allgemeine Öffentlichkeit und damit an ein Millionenpublikum. Mit mehreren Tausend hauptamtlichen und mehreren Zehntausend ehrenamtlichen Beschäftigten hat aber auch die interne Kommunikation des Erzbistums Paderborn massenmedialen Charakter. Und es gibt weitere Parallelen: Wie bei der externen Kommunikation sind bei der internen Kommunikation die Ansprüche der Empfängerinnen und Empfänger gestiegen. Auch unsere Haupt- und Ehrenamtlichen erwarten passgenaue Informationen und mehr Offenheit und Partizipationsangebote.

Daher kommen der internen Kommunikation drei wichtige Aufgaben zu. Die erste lautet, den hauptberuflich Beschäftigten und ehrenamtlich Engagierten Orientierung zu geben: Welche Position bezieht das Erzbistum zu bestimmten Entwicklungen in der Kirche und in der Gesellschaft? Wie wird diese Position begründet? Welche Gegenpositionen gibt es? Welche Fragen sind noch offen? Zum zweiten wirkt gute interne Kommunikation als Befähiger und stellt konkrete Arbeitshilfen zur Verfügung. Zum dritten stellt die interne Kommunikation Dialog- und Vernetzungsangebote bereit: Wer hat in einem bestimmten Themenbereich Expertise? Wer kann bei einem Projekt mit seinem Wissen oder seinem Engagement einen Beitrag leisten? Gibt es bereits erprobte Wege, mit einem bestimmten Sachverhalt umzugehen? Gerade der Vernetzungsaspekt wird in modernen Organisationen zunehmend wichtiger.

Das Ergebnis
Eine neue Kommunikationslandschaft

Das Ergebnis dieser Überlegungen ist eine neugestaltete digitale Kommunikationslandschaft im Erzbistum Paderborn, deren Bausteine zu Libori in Betrieb gegangen sind. Die wesentliche Neuerung ist eine stärker auf einzelne Zielgruppen ausgerichtete Kommunikation. Das bedeutet auch, die externe Kommunikation, die sich an die Allgemeinheit gläubiger wie nichtgläubiger Menschen richtet, von der internen Kommunikation für die Haupt- und Ehrenamtlichen zu trennen. Darüber hinaus entstehen intern durch das Social Intranet Viadesk neue Vernetzungsangebote für die Beschäftigten und ehrenamtlich Engagierten des Erzbistums. Zudem wurde in der externen Kommunikation die Präsenz in den sozialen Medien erweitert.

Die Module im Überblick

Die Erzbistums-Webseite: www.erzbistum-paderborn.de

Was ist es?

Unser neues Erzbistumsportal.

Für wen ist es gedacht?

Wissenswertes über unser Erzbistum und die christliche Glaubenslehre, unser Beitrag zu Themen mit kirchlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

Wie sind die Inhalte umgesetzt?

Zusätzlich zu den üblichen Beiträgen gibt es Themen-Specials, Interviews, Reportagen, Videos, Veranstaltungskalender und eine digitale Bistumskarte.

Was wollen wir damit erreichen?

Menschen informieren, Glaubensfreude vermitteln, Menschen im Glauben bestärken, unserer Kirche ein Profil geben, den Dialog fördern.

Das Wir-Portal: www.wir-erzbistum-paderborn.de

Was ist es?

Unser neues Wir-Portal – eine Kombination aus Informationsplattform und Netzwerk.

Für wen ist es gedacht?

Alle Haupt- und Ehrenamtlichen im Erzbistum.

Was ist drin?

Tagesaktuelle Informationen, Materialien, Arbeitsunterlagen, Anregungen, Tipps, Termine – und der Zugang zu unserem Social Intranet Viadesk.

Wie sind die Inhalte umgesetzt?

News, Berichte, Themen-Specials, Leitlinien, Meinungsstücke, Kolumnen, Kalender für Fortbildungen und Veranstaltungen, ein großer Download-Bereich und vieles andere mehr.

Was wollen wir damit erreichen?

Wissen weitergeben, die Zusammenarbeit erleichtern, Offenheit zeigen, Orientierung geben, Vernetzung ermöglichen, den Dialog fördern und das Wir-Gefühl stärken.

Warum ist es hier noch so leer?

Unser Intranet steht noch am Anfang und ist konzeptionell und technisch darauf ausgelegt, dass immer neue Inhalte hinzukommen – insbesondere auch Inhalte aus Kirchengemeinden und Pastoralen Räumen.

Wie bekomme ich meine Inhalte ins Intranet?

Das Wir-Portal soll Relevanz für das gesamte Erzbistum haben. Deshalb wird es redaktionell begleitet. Für die Fachabteilungen im Generalvikariat und andere Akteure im Erzbistum werden Zugänge zum Redaktionssystem eingerichtet, worüber News, Materialien oder Termine eingestellt werden können. Für den Terminkalender gibt es ein Onlineformular. Und es gibt natürlich den direkten Draht zur Redaktion.

Das Social Intranet: Viadesk

Was ist es?

Eine Plattform zum Diskutieren, zum Teilen von Wissen und zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten und Projekten – kurzum ein Intranet mit vielen Elementen aus sozialen Medien.

Für wen ist es gedacht?

Alle Haupt- und Ehrenamtlichen im Erzbistum.

Was ist drin?

Zusammenarbeit: Alle Teilnehmenden können sich in Viadesk eigene Profilseiten aufbauen und sich Gruppen und Communities anschließen. Zudem bietet die Anwendung ein Dokumentenmanagement mit Versionsmanagement, sodass mehrere Personen an einem Dokument arbeiten können. Darüber hinaus gibt es einen Kalender, über den auch Aufgaben definiert werden können.

Kommunikation: Wie in einem sozialen Netzwerk können in Viadesk Einzelpersonen und Gruppen miteinander kommunizieren – über Privatnachrichten, News, Reaktionen, Tags und Links. Bilder und Anhänge lassen sich spielend leicht teilen.

Wissensmanagement: Viadesk macht Wissen zugänglich, indem es Dokumente dort speichert, wo sie alle finden können. Zudem können die Teilnehmenden Fragen in ein Diskussionsforum stellen. Besonders praktisch ist die Umfragefunktion. Damit lassen sich nicht nur Meinungsumfragen erstellen, auch lässt sich damit rasch klären, wer bei einem Projekt welche Aufgabe übernehmen kann.

Wie ist Viadesk erreichbar?

Hier, über das Intranet.

Was kostet die Nutzung?

Die Nutzung ist für Engagierte innerhalb des Erzbistums Paderborn kostenlos.

Was wollen wir damit erreichen?

Die interne Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern, die Vernetzung und den Dialog fördern.

Die jungen Seiten: www.youpax.de

Was ist es?

Das junge Glaubensportal im Erzbistum Paderborn.

Für wen ist es gedacht?

Menschen zwischen 14 und 29 Jahren.

Was ist drin?

Zusammen mit Partnern aus der Jugendpastoral und jungen Medienmachern erarbeitet YOUPAX bereits seit dem Jahr 2012 Beiträge, um junge Menschen mit dem Geheimnis Gottes in Kontakt zu bringen.

Wie sind die Inhalte umgesetzt?

YOUPAX erzählt von Jesus Christus wie von einem guten Freund, der lieb und teuer ist.

Was wollen wir damit erreichen?

Jungen Menschen helfen, zu ihrem Glauben zu finden, junge Menschen in ihrem Glauben bestärken, Lebenshilfe geben.

Die Facebook-Seite: www.facebook.com/erzbistumpaderborn

Was ist es?

Eine immer stärker frequentierte Seite auf dem weltgrößten sozialen Netzwerk.

Für wen ist es gedacht?

Die allgemeine Öffentlichkeit.

Was ist drin?

News, News, News. (Und ja, wir geben es zu, eher leichte Kost.)

Wie sind die Inhalte umgesetzt?

Kurz, knapp, bebildert.

Was wollen wir damit erreichen?

Aufmerksamkeit für unsere Themen erzeugen, Relevanz zeigen, die Nutzerinnen und Nutzer per Link auf die vertieften Informationen im Bistumsportal lotsen.

Die Instagram-Seite: www.instagram.com/erzbistum_paderborn

Was ist es?

Eine neue Seite auf dem vor allem bei jungen Menschen beliebten sozialen Netzwerk.

Für wen ist es gedacht?

Die allgemeine Öffentlichkeit, in der Hauptsache ein jüngeres Publikum.

Was ist drin?

Viele Bilder, kurze Videos, viele Hashtags, wenig Text. (Und ja, wir geben es zu, auch hier eher leichte Kost.)

Wie sind die Inhalte umgesetzt?

Kurz, knapp, ansprechend.

Was wollen wir damit erreichen?

Aufmerksamkeit für unsere Themen erzeugen, Relevanz zeigen, die Nutzerinnen und Nutzer per Link auf die vertieften Informationen im Bistumsportal und auf YOUPAX lotsen.

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